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Heizungswartung

Warm in den Winter

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür – Zeit, die Heizungsanlage einer Wartung zu unterziehen. Ein regelmäßig gewartetes Heizungssystem erhöht die Effizienz und vermindert das Risiko von Ausfällen.

Etwa 2.500 Stunden ist eine Heizung in Deutschland jedes Jahr in Betrieb – in kalten Jahren wird sie sogar deutlich länger beansprucht. Damit sie bei solch einer Belastung stets störungsfrei funktioniert und nicht im härtesten Kälteeinbruch plötzlich ausfällt, sollten Eigentümer ihre Heizung regelmäßig überprüfen und kleinere Mängel sofort beheben lassen.

„Einmal im Jahr sollte ein Heizungsinstallateur das gesamte System warten“, rät Carsten Brauner. Der Heizungsmonteur aus Berlin weiß: Die jährliche Wartung sorgt nicht nur dafür, dass das System ohne unerwartete Ausfälle den gesamten Winter über Wärme und warmes Wasser bereitstellt. „Werden Verschleißteile regelmäßig und frühzeitig ausgetauscht, erhöht sich die Lebensdauer der Heizung.“ Zudem verbrauche eine regelmäßig gereinigte und optimal eingestellte Heizanlage weniger Brennstoff – die Heizkosten sinken. „Etwa zehn Prozent Heizkostenersparnis sind bei einer optimal eingestellten Anlage möglich“, weiß Brauner.

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  • Gasheizungen

    Wie die Wartung konkret aussieht und welche Verschleißteile Probleme bereiten können, hängt vor allem vom Heizungstyp ab. So werden bei Gasheizungen vor allem Gasbrenner sowie Brennraum auf Verschmutzung und Ventile auf Dichtheit hin überprüft. Wichtig ist auch ein Check der Verbrennungsluftzufuhr und der Abgasführung. Zudem werden beim jährlichen Check-up Betriebstemperaturen und -druck überprüft.

    Doch Achtung: Gasfeuerungsanlagen müssen zusätzlich zur Wartung regelmäßig vom Schornsteinfeger überprüft und gegebenenfalls gereinigt werden. Für Raumluft unabhängige Anlagen erfolgt dies alle zwei Jahre. Verfügt die Gasheizung über eine selbstkalibrierende kontinuierliche Regelung des Verbrennungsprozesses beträgt die Frist alle drei Jahre. Bei Raumluft abhängigen Anlagen erfolgt die Prüfung sogar jährlich, es sei denn, sie wird als Brennwertheizung an einer Abgasanlage mit Überdruck betrieben. Hier gilt dann die Zwei-Jahres- oder – bei Ausstattung mit der selbstkalibrierenden Abgasregelung – die Drei-Jahres-Frist. Es empfiehlt sich, Wartung und Abgasmessung durch den Heizungsmonteur und die Messungen durch den Schornsteinfeger zusammenzulegen.

  • Ölheizungen

    Bei einer Ölheizung überprüft der Schornsteinfeger jedes Jahr die Abgasemissionen und muss sie je nach Nutzungszeit ein- bis dreimal im Jahr reinigen. Trotzdem lohnt es sich auch hier, die Heizungsanlage regelmäßig warten zu lassen. Denn nur so läuft die Ölheizung effizient. Bei der Wartung reinigt der Monteur Wärmeerzeuger und Abgasanlage, tauscht den Ölfilter, kontrolliert die Brennereinstellung sowie Druck und Temperaturen der Anlage, misst die Betriebs- und Abgaswerte und checkt die Sicherheitstechnik. Gleichzeitig hilft er auch, die Heizkörper zu entlüften, und füllt Heizwasser auf.

  • Holzfeuerungsanlagen

    Auch bei Heizungsanlagen, die mit festen Brennstoffen wie Holz, Hackschnitzeln oder Pellets befeuert werden, müssen Brennerkomponenten und Brennerräume regelmäßig gereinigt und Abgaswerte gemessen werden. Zusätzlich werden bei der Wartung Fördereinrichtung und Wärmetauscher überprüft und gegebenenfalls ausgewechselt. Und auch der Schornstein sollte stets sauber gehalten werden. So läuft die Heizung auch im anstehenden Winter störungsfrei. Die Überprüfung der notwendigen Verbrennungsluft- und Abluftanlagen erfolgt durch den Schornsteinfeger einmal jährlich.