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Kurz notiert
Nicht alle wissen Bescheid
Immobilien erben mit Know-how
Immobilien-Erbschaften dürften in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. 58% der künftigen Er-ben erwarten ein Eigenheim. Zum Vergleich: Von denjenigen, die zum Zeitpunkt der Befragung be-reits geerbt hatten, erhielten 28% eine selbstge-nutzte Immobilie als Erbe. Fast zwei Drittel der Bundesbürger überlegen bereits, ob, wie und an wen sie etwas vererbenwollen. Auffällig allerdings: Ein Drittel der Deutschen weiß zu keinem einzigen der zentralen Begriffe Bescheid, wie etwa Testa-ment, gesetzliche Erbfolge, Pflichtteile oder Erben-gemeinschaft. Nutzt der Erbe die vom Erblasser genutzte Immobilie selbst weiter, bleibt der Ver-mögenswert des Grundbesitzes steuerfrei. Voraus-setzung ist eine maximale Wohnfläche von 200m 2 und die Eigennutzung über zehn Jahre. Auch mit
Gewerbeimmobilien
Mehr Nachfrage nach kleineren Flächen
Aus einer Umfrage unter Anbietern von Gewerbeimmobilien geht hervor, dass derzeit ein stärkerer Bedarf an kleinen Mietflächen besteht als vor der Wirtschaftskrise. Dies gilt insbesondere für Büro- und Praxisflächen. Offensicht-lich stehen in unsicheren Zeiten Wirt-schaftlichkeitsüberlegungen und Kos-tensensibilität über den repräsentativen Anforderungen an ein Gewerbeobjekt. ImmobilienScout24
Europäische Immobilien
Spanien ist als Alters-wohnsitz beliebt
Ein beliebter Alterssitz vieler älterer Bürgerinnen und Bürger der Europäi-schen Union (EU) ist Spanien: Insge-samt 226.000 EU-Ausländer ab 65 Jah-ren waren 2010 dort gemeldet, darunter stellen mit rund 53.000 Personen die Deutschen die zweitgrößte Gruppe. Die meisten der in Spanien lebenden euro-päischen Seniorinnen und Senioren stammten aus dem Vereinigten König-reich (94.000 Personen). StBa
Häuser unter dem Hammer
Zahl der Zwangsverstei-gerungen rückläufg
Im 1. Halbjahr 2011 ist die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobili-en gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs um rund 10 Prozent von 43.600 auf 39.100 zurückgegangen. Die Summe der amtlich festgesetzten Verkehrswerte lag mit 6,08 Mrd. Euro rund 15 Prozent unter dem Vorjahres-wert (2010: 7,2 Mrd. Euro). Nicht alle Bundesländer folgten diesem Trend: Im Saarland stieg die Zahl der Termine um 3,9 Prozent, in Bremen gar um 6,8 Prozent. Argetra GmbH
Altersgerechte Umbauten
Kabinett kürzt Förde-rung ab 2012
Eigenheimbesitzer, die einen alters-gerechten Umbau ihrer Immobilie pla-nen, müssen mit gekürzten Fördermit-teln rechnen. Laut Kabinettsbeschluss soll das beliebte Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) „Altersgerecht Umbauen“ ab 2012 komplett gestrichen werden. Wer sich für eine altersgerechte Sanierung ent-scheidet, sollte bis spätestens Dezem-ber alle Unterlagen eingereicht haben. Weitere Informationen:
Wohnungsneubau
Erholung auf niedrigem Niveau
Im Jahr 2010 wurden in Deutschland knapp 160.000 Wohnungen fertig ge-stellt, das waren 845 Wohnungen oder 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Ausge-hend von dem in 2009 erreichten nied-rigsten Wert seit der Wiedervereinigung bedeutet dies nur eine leichte Erholung im Wohnungsbau. StBa
Immobilienübertragung
Jeder dritte Senior will lieber vererben
Verschenken statt vererben? Das kommt für 32 Prozent der deutschen Im-mobilienbesitzer über 60 Jahren nicht in Frage, selbst dann nicht, wenn ihre Kinder dadurch Erbschaftsteuer sparen könnten, wie eine Umfrage zeigt. Statt-dessen überwiegt bei den meisten Seni-oren der Wunsch, ein Leben lang Ei-gentümer der eigenen vier Wände zu bleiben (26 Prozent). Die Scheu vor dem Aufwand (4 Prozent) ist nur für die We-nigsten ein Grund, ihre Immobilie nicht zu überschreiben.
Die Ergebnisse im Überblick: Würden Sie Ihren Kindern Ihre Immobilie vor-zeitig überschreiben, damit diese später Erbschaftsteuer sparen können? Nein: 11 Prozent der 18 bis 29-Jährigen Nein: 23 Prozent der 50 bis 59-Jährigen Nein: 32 Prozent der über 60-Jährigen
24 Prozent haben sich darüber noch keine Gedanken gemacht
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